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'''Migration''' ist der '''Prozess des Kopierens gesicherter Daten von einem Medienpool auf einen anderen''', z.B. von einer Disk auf ein Band. Gesicherte Dateien werden als Sicherungssätze organisiert, die von der Quelle in den Zielmedienpool kopiert werden, typischerweise in einer Disk-to-Disk-to-Tape (D2D2T)-Sequenz.  
 
'''Migration''' ist der '''Prozess des Kopierens gesicherter Daten von einem Medienpool auf einen anderen''', z.B. von einer Disk auf ein Band. Gesicherte Dateien werden als Sicherungssätze organisiert, die von der Quelle in den Zielmedienpool kopiert werden, typischerweise in einer Disk-to-Disk-to-Tape (D2D2T)-Sequenz.  
  
Dies ermöglicht das Duplizieren von Sicherungssätzen. Um die Migrationsperformance zu optimieren, können für die Migration nur erfolgreich gesicherte Sicherungssätze oder Sicherungssätze mit Warnungen (Status ''erfolgreich'' oder ''mit Warnungen'') ausgewählt werden, während fehlerhafte Sicherungssätze oder teilweise wiederhergestellte Sicherungssätze (die Daten aus abgebrochenen Sicherungen enthalten) nicht migriert werden.
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Dies ermöglicht das Duplizieren von Sicherungssätzen. Um die Migrationsperformance zu optimieren, können Sie fehlerhafte Sicherungssätze nicht migrieren. Es ist möglich, ''Sicherungssätze mit Status erfolgreich'', ''Sicherungssätze mit Warnungen'' (Status ''erfolgreich'' oder ''mit Warnungen'') oder ''teilweise wiederherstellbare Sicherungssätze'' (mit Daten aus abgebrochenen Sicherungen) zu migrieren.
  
 
Sofern die ''Medien im Quell- und Zielmedienpool nach der Migration verfügbar sind'', ist der Sicherungssatz ''dupliziert''; ein Sicherungssatz gilt jedoch als ''migriert, wenn er aus dem Quell-Medienpool gelöscht wird''. Sowohl auf Quell- als auch auf Zieldatensätze kann mit dem Rücksicherungsassistenten zugegriffen werden. Wenn nur der migrierte Sicherungssatz existiert, wird er im Falle einer Rücksicherung benötigt.
 
Sofern die ''Medien im Quell- und Zielmedienpool nach der Migration verfügbar sind'', ist der Sicherungssatz ''dupliziert''; ein Sicherungssatz gilt jedoch als ''migriert, wenn er aus dem Quell-Medienpool gelöscht wird''. Sowohl auf Quell- als auch auf Zieldatensätze kann mit dem Rücksicherungsassistenten zugegriffen werden. Wenn nur der migrierte Sicherungssatz existiert, wird er im Falle einer Rücksicherung benötigt.

Latest revision as of 16:16, 8 November 2019

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Replikationsaufträge


Migrationsaufträge

Migration ist der Prozess des Kopierens gesicherter Daten von einem Medienpool auf einen anderen, z.B. von einer Disk auf ein Band. Gesicherte Dateien werden als Sicherungssätze organisiert, die von der Quelle in den Zielmedienpool kopiert werden, typischerweise in einer Disk-to-Disk-to-Tape (D2D2T)-Sequenz.

Dies ermöglicht das Duplizieren von Sicherungssätzen. Um die Migrationsperformance zu optimieren, können Sie fehlerhafte Sicherungssätze nicht migrieren. Es ist möglich, Sicherungssätze mit Status erfolgreich, Sicherungssätze mit Warnungen (Status erfolgreich oder mit Warnungen) oder teilweise wiederherstellbare Sicherungssätze (mit Daten aus abgebrochenen Sicherungen) zu migrieren.

Sofern die Medien im Quell- und Zielmedienpool nach der Migration verfügbar sind, ist der Sicherungssatz dupliziert; ein Sicherungssatz gilt jedoch als migriert, wenn er aus dem Quell-Medienpool gelöscht wird. Sowohl auf Quell- als auch auf Zieldatensätze kann mit dem Rücksicherungsassistenten zugegriffen werden. Wenn nur der migrierte Sicherungssatz existiert, wird er im Falle einer Rücksicherung benötigt.

Migration tasks Beefalo de.jpg

Migrationsaufträge werden unter Hauptauswahl -> Aufträge -> Migrationsaufträge verwaltet. Quell- und Zielmedienpool müssen in einem neuen Migrationsdialog definiert werden. Zusätzlich stehen eine Anzahl von Filteroptionen zur Verfügung (einschließlich nach Auftrag, Auftragsgruppe oder Sicherungsclient). Sie können auch Sicherungen von einem bestimmten Medium in einen anderen Pool migrieren.

Sie können den Migrationsauftrag sofort aus der GUI heraus starten oder ihn an einen geplanten Migrationstermin anhängen, so dass er zu einem vordefinierten Zeitraum automatisch startet. Details finden Sie unter Konfigurieren der Migration.

New migration task Beefalo de.jpg

Bei der Konfiguration eines Migrationsauftrags können Sie die folgenden Optionen festlegen:

  • Name: Geben Sie im einen aussagekräftigen Namen für den Migrationsauftrag ein z.B. MIG_Si3_mly_to_mig_3mly (max. 50 Zeichen).
  • Medienpool: Angabe des Quellmedienpools.
    • Pool: Wählen Sie den Namen des Quellmedienpools, aus dem die Daten migriert werden sollen, z.B. source_mediapool (Pflichtfeld).
    • Laufwerk: Laufwerksnummer des Laufwerks, das zum Lesen der Daten verwendet wird. Durch die Auswahl des Quellmedienpools wird die Laufwerksnummer automatisch festgelegt, Sie können jedoch ein anderes Laufwerk aus der Auswahlliste auswählen (Pflichtfeld).
    • Schnittstelle: Geben Sie optional die Netzwerkschnittstelle des Servers an, über den die Datenübertragung erfolgen soll, z.B. den Namen des Remote Device Servers (RDS).
  • Ziel: Angabe des Ziels für die Migration.
    • Pool: Wählen Sie den Namen des Zielmedienpools, in den die Daten migriert werden sollen, z.B. target_mediapool (Pflichtfeld).
    • Laufwerk: Wählen Sie optional die Laufwerksnummer des Laufwerks, mit dem die Daten geschrieben werden sollen. Typischerweise verwenden Sie dies, wenn Sie zusätzliche Laufwerke konfiguriert haben und Sie dedizierte Laufwerke für Migrationsaufträge zuweisen möchten. Für Details siehe die Option Zweites Laufwerk erstellen in Konfiguration eines Datenspeichers.
    • Schnittstelle: Geben Sie optional die Netzwerkschnittstelle des Servers an, über den die Datenübertragung erfolgen soll, z.B. den Namen des Remote Device Servers (RDS).
  • Sicherungsdatum: Der Zeitrahmen der zu migrierenden Sicherungen wird definiert.
    • Um den Zeitrahmen der zu migrierenden Sicherungen zu definieren, können Sie entweder das Datum angeben oder die Option Relativer Sicherungstag wählen. Mit den Werten in den Feldern von/bis zum Relativen Sicherungstag definieren Sie die Anzahl der Tage in die Vergangenheit, die für die Datenmigration berücksichtigt werden. D.h. alle Daten im Quellmedienpool, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums gesichert wurden, werden in den Zielpool migriert. Um beispielsweise alle Daten der letzten Woche einschließlich des aktuellen Sesam-Tages zu migrieren, wird der relative Sicherungstag auf -7 gesetzt, während Bis auf 0 gesetzt wird. Wollen Sie alle Daten der letzten 10 Tage migrieren, geben Sie den relativen Zeitraum von -10 bis 0 an.
    • In der Auswahlliste Bezogen auf ist standardmäßig die Option Sesamtage ausgewählt. Ein Sesam-Tag ist ein Sicherungstag, den Sie entsprechend Ihrer Sicherungsroutinen definieren. Beispielsweise können Ihre Sicherungen nach Mitternacht ausgeführt werden, wobei das Sicherungsdatum des Vortages erhalten bleibt. Der Sesam-Tag/Sicherungstag wird durch die im Termin NEWDAY eingestellte Zeit definiert. Details siehe SEPuler: SEP sesam Sicherungstag.
  • Sicherungsstatus: Wählen Sie den Sicherungsabschlussstatus der zu migrierenden Sicherungssätze: Erfolgreich oder mit Warnungen (Standard), Nur erfolgreich oder Teilweise restaurierbar (mit Daten aus abgebrochenen Sicherungen).
    • Migrierte Sicherungssätze nochmal kopieren: Wenn ausgewählt, kann ein bereits migrierter Sicherungssatz erneut migriert werden.
    • Nach erfolgreicher Migration löschen: Wenn ausgewählt, wird ein Sicherungssatz nach erfolgreicher Migration gelöscht.
  • Sicherungsmethode: Wählen Sie die Sicherungsmethode (COPY, FULL, DIFF, INC) der zu migrierenden Sicherungsdaten: C F D I G, wobei G die spezielle Sicherungsmethode Generation bedeutet. Mit der Sicherungsmethode G können Sie einen kompletten Sicherungszyklus in einem Schritt migrieren und erhalten so alles, was Sie für ein Disaster Recovery benötigen. Beispielsweise würde die Kombination der ausgewählten Sicherungsmethoden I und G innerhalb des angegebenen Zeitrahmens -1 bis 0 als Relativer Sicherungstag alle inkrementellen Sicherungen von gestern bis heute sowie alle abhängigen inkrementellen und differentiellen Sicherungen der jeweiligen Sicherungskette einschließlich der letzten zugehörigen Vollsicherung migrieren. Dies stellt sicher, dass alle erforderlichen Sicherungen auf den Speichermedien zur Verfügung stehen.
  • Anzahl Kopien: Wählen Sie aus, wie oft die gesicherten Daten migriert werden dürfen. Standard ist 0, was bedeutet, dass die Datenmigration unbegrenzt ist.
  • Objekt: Wählen Sie eines der folgenden Objekte als Migrationsquelle aus.
    • Auftrag: Wenn Sie einen bestimmten Sicherungsauftrag als Quelle auswählen, wird nur dieser Auftrag innerhalb des definierten Zeitraums migriert.
    • Auftragsgruppe: Wenn Sie eine Auftragsgruppe als Quelle auswählen, werden nur die Sicherungsaufträge dieser Auftragsgruppe innerhalb des definierten Zeitraums migriert.
    • Client: Wenn Sie einen bestimmten Client auswählen, werden nur die Sicherungen für diesen Client innerhalb des definierten Zeitraums migriert.
  • Spezialfilter:
    • Startmedium: Optional können Sie nur ein Medium aus dem Quellmedienpool auswählen, das migriert werden soll. Sie sollten besonders darauf achten, dass eine Sicherungskette, die sich über mehrere Medien erstreckt, nicht unterbrochen wird. Wenn Sie nur ein Medium migrieren, werden nur die Sicherungen migriert, die auf diesem Medium gespeichert sind, unabhängig davon, ob sie zu einem umfangreicherem Sicherungssatz gehören oder nicht.
    • Sicherungssatz: Optional können Sie nur ein Sicherungssatz auswählen, der entsprechend seiner ID migriert werden soll.
    • Parallele Migration: Aktivieren Sie (Standard) oder deaktivieren Sie die Checkbox Parallele Migration. Wenn ausgewählt, können Daten gleichzeitig mit mehreren Streams migriert werden, was die Migrationsgeschwindigkeit erhöht.
  • Kommentar: Optional können Sie zusätzliche Informationen über die Migration hinzufügen.

Nachdem Sie Ihren Migrationsauftrag konfiguriert haben, klicken Sie auf Speichern oder Abbrechen.

Siehe auch

Konfiguration einer Migration


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