5 1 0: Standard Sicherungsverfahren

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Docs latest icon.png Willkommen in der aktuellsten Version der SEP sesam Dokumentation 5.1.0 Apollon. Frühere Versionen der Dokumentation finden Sie hier: Documentation Archiv.


Übersicht


Die SEP sesam Sicherung ist ein Prozess, bei dem Dateisystem- und/oder Anwendungsdaten von SEP sesam Clients kopiert und auf Sicherungsmedien gespeichert werden. Das unten beschriebene Sicherungsverfahren gilt für die Erstellung von Sicherungen des Dateisystems. Für Anwendungen, Datenbanken und virtualisierungsspezifische Daten kann das Sicherungsverfahren zusätzliche Aufgaben oder andere Optionen beinhalten. Da für die Sicherung dieser Daten spezielle Methoden verwendet werden, sollten Sie das für die zu sichernden Daten spezifische Sicherungsverfahren verwenden.

Voraussetzungen

  • Auf jedem Client System, das Sie sichern wollen, muss die SEP sesam Client Software installiert sein. Beachten Sie, dass der SEP sesam Server immer auch ein SEP sesam Client ist. Details zur Installation finden Sie unter SEP sesam Installation Kurzanleitung.
  • Der Client muss zu Ihrer Sicherungsumgebung hinzugefügt werden.
  • Die Speicherhardware muss eingerichtet und die Medien vorbereitet sein.
  • Sie müssen Admin Nutzerrechte besitzen um eine Sicherung durchzuführen.

Übersicht über das Verfahren

Ein Standard Sicherungsverfahren umfasst die folgenden Schritte:

  1. Erstellen eines Sicherungsauftrages durch die Auswahl der zu sichernden Daten
  2. Erstellen eines Zeitplans durch die Auswahl, wann die Daten gesichert werden sollen.
  3. Erstellen eines Sicherungstermins durch Auswahl wohin und wie die Daten gesichert werden
Information sign.png Anmerkung
Zur Vorbereitung auf einen möglichen Ausfall des SEP sesam Servers und Disaster Recovery müssen Sie eine Eigensicherung des SEP sesam durchführen, indem Sie mindestens einen Sicherungsauftrag mit dem Namen SESAM_BACKUP konfigurieren. Weitere Details finden Sie unter Vorbereitung für Desaster Recovery.
SEP Tip.png Hinweis
  • Mit V. 5.0.0 Jaglion können Sie die Sicherung mehrerer VMs vereinfachen, indem Sie automatisch Aufträge für VMs erstellen, die mit demselben Host verbunden sind. Sie können auch automatisch Clients für VMs erstellen, denen die erstellten Aufträge und ACLs zugewiesen werden können. Es wird empfohlen, diese Funktionen zu verwenden, wenn ein neuer Hypervisor hinzugefügt wird und viele neue VMs gesichert werden müssen. Einzelheiten finden Sie unter Automatisieren des Sicherungsprozesses.
  • Werfen Sie einen Blick auf einige Best Practices, die Sie bei der Planung einer Sicherungsstrategie berücksichtigen sollten: Sicherungsstrategie – Best Practices.

Schritt 1: Erstellen eines Sicherungsauftrages

Ein Sicherungsauftrag definiert, welche Dateien gesichert werden und welche Daten von der Sicherung ausgeschlossen werden sollen. Das Anlegen eines Auftrages ist der erste Schritt des Standard-Sicherungsverfahrens. Sobald Sie einen Auftrag erstellt haben, geben Sie unter Erstellen eines Zeitplanes an, wann Sie Ihre Daten sichern möchten. Im dritten Schritt können Sie unter Erstellen eines Sicherungstermines auswählen, wohin Ihre Daten gesichert werden sollen und wie.

Mit V. 5.0.0 Jaglion können Sie die Sicherung mehrerer VMs vereinfachen, indem Sie automatisch Aufträge für VMs erstellen, die mit demselben Host verbunden sind. Sie können auch automatisch Clients für VMs erstellen, denen die erstellten Aufträge und ACLs zugewiesen werden können. Es wird empfohlen, diese Funktionen zu verwenden, wenn ein neuer Hypervisor hinzugefügt wird und viele neue VMs gesichert werden müssen. Einzelheiten finden Sie unter Automatisieren des Sicherungsprozesses.

Schritte

  1. Wählen Sie unter Auswahl -> Auftrag -> Nach Clients, Ihren Client aus und klicken Sie auf Neuer Sicherungsauftrag. Das Fenster Neuer Sicherungsauftrag wird geöffnet.
  2. Verwenden Sie den "Browse"-Knopf, um die Quelle anzugeben und auszuwählen, was Sie sichern möchten. Wenn Sie einzelne Dateien sichern möchten, können Sie entweder nach Verzeichnissen und Dateien suchen, die Sie in die Sicherung einschließen möchten, oder deren Namen gefolgt von einem Komma eingeben (z.B. C:/Program Files/SEPsesam/var/db,C:\Users\AA\Documents\references).
  3. Wenn Sie die Quelle in der Dateienübersicht auswählen, werden normalerweise der Auftragstyp und der Auftragsname automatisch gesetzt. (Sie können den zugewiesenen Auftragsnamen noch bearbeiten.) Einige spezielle Auftragstypen sind seltene Ausnahmen und erfordern daher eine manuelle Auswahl des entsprechenden Typs und die Angabe des Auftragsnamens.
    New backup task browse Apollon de.jpg
    Information sign.png Anmerkung
    Wenn die Anzahl der Dateien oder Verzeichnisse, die für die Sicherung einbezogen werden sollen, die zulässige Länge von 1024 Zeichen für die Auftragsquelle überschreitet, wird empfohlen eine separate Datei zu erstellen, die eine Liste der ausgewählten Dateien und Verzeichnisse enthält, die gesichert werden sollen.
    • Unter Windows können Sie einfach die <list_source>-Datei im Feld Sicherungsoptionen unter Verwendung der Option -f angeben.
    • Unter Linux ist dies ein dreistufiger Prozess: Nachdem Sie die <list_source>-Datei erstellt haben, geben Sie den Namen der Datei im Feld Quelle (siehe Beispiel unten) und erneut im Feld Sicherungsoptionen unter Verwendung der Option -f ein.

    Weitere Einzelheiten zur Option -f finden Sie unter SBC CLI: Option -f (Dateien).

    Backup by list file de.jpg

  4. Geben Sie optional in der Ausschlussliste die Dateinamen oder Muster an, die Sie von der Sicherung ausschließen möchten. Details zu den verschiedenen Ausschlussmöglichkeiten finden Sie unter Erstellen einer Ausschlussliste.
    SEP Tip.png Hinweis
    Wenn die Anzahl der Dateien oder Verzeichnisse, die Sie in die Sicherung einbeziehen möchten, die zulässige Länge der Auftragsquelle überschreitet (max. 1024 Zeichen), können Sie eine separate Datei erstellen, die eine Liste der ausgewählten Quellen enthält, indem Sie Wie gebe ich als Sicherungsquelle eine große Anzahl von Dateien/Ordnern an? verwenden.

    Wenn Sie einen Kommentar hinzufügen möchten, geben Sie ihn in das Feld Notizen ein.

  5. Abhängig von Ihrem Betriebssystem (Windows, Linux oder Unix) müssen Sie möglicherweise die folgenden Optionen einstellen:
  6. Alle Systeme:
    • Wenn der Auftrag aus technischen oder anderen Gründen von der Sicherung ausgeschlossen werden muss, können Sie ihn deaktivieren, indem Sie die Option Ausführung aus auswählen. Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Sicherung dieses Auftrags erst gestartet, wenn er wieder entsperrt wurde, auch wenn er für die Sicherung geplant ist. Details finden Sie unter Deaktivieren und Aktivieren von Sicherungsaufträgen.
    Für Windows:
    • Beim Erstellen einer regulären Pfad-Sicherung ist die Option Sicherung über VSS standardmäßig aktiviert. Es ist möglich, einen bestimmten VSS-Writer von der Sicherung auszuschließen oder den VSS zu deaktivieren. Details finden Sie unter SEP sesam Volume Shadow Copy Service (VSS) für Windows.
    Für Linux:
    • Sie können die Option Sicherung über LVM aktivieren, wenn Sie konsistente Sicherungen offener Dateien unter Linux mit dem Logical Volume Manager (LVM) durchführen möchten. Einzelheiten finden Sie unter SEP sesam Logical Volume Manager (LVM) für Linux.
    • Sie können die Option Von über NFS bereitgestellte Daten verwenden, um Mount-Punkte, die sich per NFS auf einem anderen Host-System befinden, zu verfolgen und zu speichern.
    • Ab SEP sesam V. 5.0.0 Jaglion können Sie durch Aktivieren des letzten Kontrollkästchens einstellen, dass gelöschte oder geänderte Dateien nicht als Fehler gemeldet werden.
    Für Unix:
    • Sie können die Option Über Dateisystemgrenzen aktivieren, um auf weitere Partitionen zuzugreifen, die über symbolische Links in das Dateisystem eingebunden sind.
  7. Klicken Sie optional auf den Reiter Optionen, um spezielle Sicherungs- oder Rücksicherungsoptionen zu definieren und/oder um die Pre/Post Sicherungsbefehle zu aktivieren.
  8. Spezifizieren Sie zusätzliche Sicherungs-/Rücksicherungsoptionen Unter dem Teil Zusätzliche Aufrufargumente können Sie spezielle Sicherungsoptionen im Feld Sicherungsoptionen angeben:
    • Wenn Sie eine separate Datei angelegt haben, um die zulässige Länge von 1024 Zeichen für die Auftragsquelle zu überschreiten, geben Sie im Feld Sicherungsoptionen die <list_source>-Datei mit der Option -f ein. Einzelheiten finden Sie unter Verwendung der Option - f (Dateien).
    • Files option de.jpg
    • Wenn Ihre Sicherungen unter Linux auf Fehler oder Warnungen stoßen, die für die Sicherung nicht von Bedeutung sind, können Sie folgenden speziellen Befehl verwenden, um solche Warnungen zu vermeiden:
    •  -o ignore_finderr=<regex>|ALL

      Vergewissern Sie sich, dass Sie sich der Konsequenzen bewusst sind, bevor Sie diese Maßnahme ergreifen. Einzelheiten finden Sie unter Linux Client Sicherung.

      Bck task options Apollon de.jpg

    Aktivieren von Pre- oder Post-Skripten

    Sie können die Pre/Post-Befehle der Sicherung oder Rücksicherung aktivieren. Um eine konfigurierbare Pre/Post-Schnittstelle zu verwenden, müssen Sie diese zunächst aktivieren und eigene Befehle erstellen. Einzelheiten finden Sie unter Verwendung von Pre- und Post-Skripten.

  9. Klicken Sie auf den Reiter Verschlüsselung & Komprimierung wenn Sie verschlüsselte oder komprimierte Daten einstellen möchten.
  10. In V. ≥ 4.4.3 Beefalo V2, klicken Sie auf den Reiter OS Zugriff und geben Sie die Zugangsdaten für den Zugriff auf die Ressourcen auf dem Ziel-Client an. Wenn Sie die Zugangsinformationen bereits bei der Konfiguration des Clients oder seines Standorts angegeben haben, wählen Sie einen vorhandenen Satz von Zugangsinformationen aus der Auswahlliste. Andernfalls klicken Sie auf Neu und geben Sie die Zugangsinformationen für den Ziel-Client ein.
  11. Verwenden Sie andere entsprechende Reiter, um einzelne Aufträge unter einer bestimmten Auftragsgruppe zu konsolidieren oder dem Zeitplan einen Auftrag zuzuordnen.
    Information sign.png Anmerkung
    Ab V. 5.0.0 Jaglion können je nach Auftragstyp des ausgewählten Clients zusätzliche Reiter angezeigt werden. Bei der Sicherung von Micro Focus OES- oder NetWare-Servern müssen Sie beispielsweise die Anmeldedaten für das eDirectory angeben und den entsprechenden Datamover auswählen. Weitere Informationen zu bestimmten Auftragstypen finden Sie in den entsprechenden Wiki-Artikeln unter Erweiterungen.
  12. Klicken Sie auf OK, um einen Auftrag zu erstellen.
SEP Tip.png Hinweis
  • Zur Vorbereitung auf einen möglichen Ausfall des SEP sesam Servers und Disaster Recovery müssen Sie eine Eigensicherung des SEP sesam durchführen, indem Sie mindestens einen Sicherungsauftrag mit dem Namen SESAM_BACKUP konfigurieren. Weitere Details finden Sie unter Vorbereitung für Desaster Recovery.
  • Optional können Sie einzelne Aufträge einer Auftragsgruppe zuordnen und dann den Start aller zu dieser Gruppe gehörenden Aufträge mit einem einzigen Termin auslösen. Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen eines Auftrages zu einer Auftragsgruppe.


Schritt 2: Erstellen eines Zeitplans

Das Erstellen und Ändern von Zeitplänen in SEP sesam ermöglicht es Ihnen, die Abfolge von Datenschutzaktivitäten zu verwalten. Ein Zeitplan legt den Zeitpunkt, die Häufigkeit und das Wiederholungsmuster von Terminen fest, die von Minuten bis zu Jahren reichen können. Er kann für eine periodische Ausführung oder als einmaliges Ereignis konfiguriert werden.

Zeitpläne können verwandte Aufträge auf der Grundlage ihrer Art oder ihres Wiederholungsmusters gruppieren. So können Sie beispielsweise Zeitpläne für tägliche inkrementelle Sicherungen und wöchentliche vollständige Sicherungen sowie einen monatlichen Zeitplan für verschiedene Aufträge bei der Vorbereitung der Sicherungsumgebung konfigurieren.

Wenn Zeitpläne konfiguriert sind, können Sie ihnen bestimmte Termine zuweisen, die die auszuführenden Aufgaben oder Aufträge definieren. Zeitpläne können eine beliebige Anzahl von Terminen enthalten, so dass Sie mehrere Aufträge innerhalb eines einzigen Zeitplans verwalten können. Sie können Termine für einen bestimmten Auftrag für mehrere Zeitpläne konfigurieren und so die Ausführung dieses Auftrags genau steuern.

Ein Zeitplan wird erst dann aktiv, wenn ihm ein oder mehrere Termine zugewiesen werden. Aktive Zeitpläne sind mit einem grünen Symbol gekennzeichnet, während deaktivierte oder inaktive Zeitpläne mit einem grauen Symbol gekennzeichnet sind.

Spezielle Zeitpläne

SEP sesam Zeitplanung bietet die Option Benutzerdefiniert, um einen speziellen Zeitplan zu erstellen, der es Ihnen ermöglicht, einen Kalender anzulegen, der Termine enthält, an denen Sie zusätzliche Jobs ausführen oder die Ausführung bestimmter Jobs verhindern möchten. Mit diesen speziellen Zeitplänen können Sie die Aktivierung einzelner Termine an bestimmten Tagen, z.B. an Feiertagen, oder zu bestimmten Uhrzeiten verhindern. Außerdem können Sie bei Bedarf bestimmte oder alle Arten von Terminen blockieren.

Erstellen eines neuen Zeitplans

Um einen neuen Zeitplan zu erstellen, gehen Sie zu Auswahl -> Zeitplanung -> Zeitpläne und klicken Sie auf Neuer Zeitplan.

Definieren Sie die Einstellungen und Optionen nach Bedarf. Ausführliche Erläuterungen zu den verfügbaren Optionen finden Sie im Abschnitt Zeitplan Optionen.

SEP Tip.png Hinweis
Sie können den Zweck und das Zeitintervall des Zeitplans festlegen und den Zeitplan entsprechend benennen. Zum Beispiel BCK_INCR_DAILY_0600, BCK_VM_DIFF_SAT_2100, oder NEWDAY_MO-FR_0800. Dieser Ansatz kann Ihnen bei der Planung und Verwaltung Ihrer Sicherungsstrategie helfen.

Nachdem Sie einen Zeitplan erstellt haben, können Sie einen Termin erstellen, der den Zeitplan verwendet. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Zeitplan oder klicken Sie auf Neu in der Symbolleiste und wählen Sie dann die Art des Termins, den Sie erstellen möchten, z.B. einen neuen Sicherungstermin.

Sie können auch einen vorhandenen Auftrag einem Zeitplan zuweisen. Suchen Sie in der Auftragsliste einen Auftrag, die Sie planen möchten, und doppelklicken Sie darauf. Wählen Sie dann auf den Reiter Zeitpläne den Zeitplan und den Zielmedienpool aus. Dadurch wird ein Sicherungstermin erstellt, der dem ausgewählten Zeitplan zugewiesen wird.

Abbildungen

Creating new schedule Apollon de.jpg

Optionen eines Zeitplans

Wenn Sie einen Zeitplan erstellen oder ändern, stehen Ihnen die folgenden Optionen zur Verfügung, um die Einstellungen und das Verhalten des Zeitplans anzupassen.

Einstellungen

Name Ein Name für den Zeitplan.
Keine Ausführung Mit dieser Option können Sie den Zeitplan deaktivieren und alle mit ihm verbundenen Termine ausschalten. Wenn der Zeitplan deaktiviert ist, werden die damit verbundenen Aufträge nicht ausgeführt. Standardmäßig ist die Ausführung aktiviert.
Start Legen Sie das Startdatum und die Startzeit für den Zeitplan fest. Der Zeitplan wird zu dem angegebenen Datum und der angegebenen Uhrzeit aktiviert. Standardmäßig werden das aktuelle Datum und die Uhrzeit vorausgefüllt.
Ablaufdatum Legen Sie eine Gültigkeitsdauer für den Zeitplan fest. Wenn der Zeitplan nur für eine begrenzte Zeit aktiv sein soll, z. B. bis zum Ende des Jahres, aktivieren Sie das Kontrollkästchen und geben Sie das Ablaufdatum ein. Sobald das Ablaufdatum erreicht ist, wird der Zeitplan automatisch gelöscht. In der Standardeinstellung ist diese Option deaktiviert und der Zeitplan bleibt auf unbestimmte Zeit aktiv.
Anmerkung Fügen Sie beliebige Kommentare oder Informationen zum Zeitplan hinzu.

Zeitintervall

Einmalig Diese Option bezeichnet einen einmaligen Lauf ohne Wiederholung. Nach der Ausführung des Termins wird der Zeitplan automatisch gelöscht.
Täglich Mit dieser Option können Sie den Wiederholungszeitraum in Tagen, Stunden oder Minuten festlegen. Sie können angeben, wie oft der Termin innerhalb eines Tages wiederholt werden soll.
Wöchentlich Mit dieser Option können Sie den Wiederholungszeitraum in Wochen festlegen und die Wochentage auswählen, an denen der Termin stattfinden soll. Sie können bei Bedarf einen oder mehrere Tage auswählen.
Monatlich Mit dieser Option können Sie den Wiederholungszeitraum in Monaten festlegen und bestimmte Tage des Monats auswählen, an denen der Termin stattfinden soll, wobei Sie absolute oder relative Daten verwenden können. Sie können zum Beispiel einen bestimmten Tag wie den 1. oder 15. des Monats, oder Sie können relative Begriffe wie "Zweiter" oder "Letzter" verwenden "Werktag" oder "Sonntag".

Mit der optionalen Einstellung "Offset(in Tagen)" können Sie einen bestimmten Zeitversatz in Tagen ab dem Startpunkt der Wiederholung angeben. Wenn Sie z.B. den Versatz auf 3 einstellen, wird der Termin bis zu drei Tage nach dem angegebenen Startdatum stattfinden.

Jährlich Mit dieser Option können Sie das Wiederholungsmuster in Jahren festlegen und bestimmte Tage des Monats auswählen, an denen der Termin stattfinden soll, indem Sie absolute oder relative Daten verwenden.

Mit der optionalen Einstellung "'Offset (in Tagen)'" können Sie einen bestimmten Zeitversatz in Tagen ab dem Startpunkt der Wiederholung angeben. Wenn Sie z.B. den Versatz auf 3 einstellen, wird der Termin bis zu drei Tage nach dem angegebenen Startdatum stattfinden.

Benutzerdef. Mit dieser Option können Sie einen benutzerdefinierten Kalender für die Definition des Wiederholungsmusters einrichten. Detaillierte Anweisungen zur Erstellung eines benutzerdefinierten Kalenders finden Sie unter Erstellen eines benutzerdefinierten Kalenders. Siehe auch Zeitpläne verwalten.

Erweiterte Einstellungen

Startzeitfenster Wählen Sie diese Option, um die maximal zulässige tatsächliche Startzeit für Ihren Termin anzugeben. Damit ist die Zeit gemeint, die ein Termin in der Warteschlange verbleiben kann, bevor er ausgeführt wird. Sie können die Startzeit in Tagen und/oder Stunden angeben. Die tatsächliche Startzeit des Termins hängt von der Prozessorauslastung des Systems ab. Wenn die Startzeit des Termins erreicht ist, wird er in die Warteschlange gestellt, wo er möglicherweise auf den Abschluss von Aufträgen mit höherer Priorität warten muss. Wenn diese Option aktiviert ist und der Termin nicht innerhalb des angegebenen Zeitrahmens ausgeführt werden kann, wird er gar nicht erst ausgeführt.
Wiederholen Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie möchten, dass der Termin wiederholt wird. Wählen Sie das Intervall (in Stunden oder Minuten), in dem der Auftrag wiederholt werden soll.
Für die Dauer von Diese Option ist verfügbar, wenn das Kontrollkästchen Wiederholen aktiviert ist. Geben Sie den Zeitrahmen in Tagen und/oder Stunden an, in dem der Termin wiederholt stattfinden soll. Achten Sie darauf, dass die Dauer nicht den ursprünglichen Zeitintervall überschreitet. Ist als Zeitintervall z.B. wöchendlich und Montag und Mittwoch ausgewählt, sollte der Wert dieser Option nicht 23 Stunden und 59 Minunten überschreiten. Z.B. könnten Sie bei Wiederholen jede 20 Minuten und für die Dauer 4 Stunden einstellen.
Ausführung abbrechen nach Wählen Sie diese Option, um ein Zeitlimit (in Tagen und/oder Stunden) für die maximale Dauer des Termins nach der geplanten Startzeit festzulegen. Wenn der Termin dieses Zeitlimit überschreitet, wird er automatisch abgebrochen.

Berechtigungen

Auf dem Reiter Berechtigungen können Sie die erforderlichen Berechtigungen (ACLs) für den Zeitplan festlegen. Für Details, siehe Verwendung von Zugriffskontrolllisten.


Schritt 3: Erstellen eines Sicherungstermins

SEP sesam Sicherungstermine legen die Ausführung von Sicherungsaufträgen fest. Sicherungsaufträge spezifizieren die Details und die Vorgehensweise für den Sicherungsprozess, während Termine die individuelle Durchführung dieser Aufträge festlegen.

Ein Sicherungsauftrag kann mit der Option Sofortstart als eigenständige, nicht wiederkehrende Instanz ausgeführt werden, oder er kann durch einen Sicherungstermin mit einem Zeitplan zur regelmäßigen oder wiederholten Ausführung verknüpft werden. Für einen bestimmten Auftrag können mehrere Sicherungstermine in verschiedenen Zeitplänen erstellt werden, wobei jeder Termin mit individuellen Parametern und Konfigurationen versehen werden kann. Terminprioritäten helfen bei der Organisation und Verwaltung von Aufträgen in der Ausführungswarteschlange und verhindern mögliche Auftragskonflikte.

Zusätzlich zu den Sicherungsaufträgen können auch Termine für Sicherungsauftragsgruppen erstellt und geplant werden. Auftragsgruppen bieten die Möglichkeit, mehrere Aufträge zu einer einzigen Einheit zusammenzufassen, die mit einem einzigen Termin konfiguriert und geplant werden kann.

Sicherungsmethode

SEP sesam bietet vier verschiedene Sicherungsmethoden: voll, differenziell, inkrementell und Kopie. Die Sicherungsmethode wird beim Anlegen eines Sicherungstermin unter Auswahl -> Zeitplanung -> Zeitpläne -> Neuer Sicherungstermin ausgewählt.

Folgende Sicherungsmethoden stehen zur Verfügung:

Eine FULL-Sicherung (vollständige Sicherung) kopiert immer alle Daten der im Auftrag angegebenen Datenquelle, unabhängig davon, ob sie geändert wurden oder nicht. Ein Sicherungssatz, der als FULL erstellt wurde, ist die Basis für nachfolgende DIFF- oder INCR-Sicherungssätze. Während die Sicherungsdauer einer vollständigen Sicherung erheblich länger sein kann, ist die Rücksicherung schnell und einfach, da nur ein Sicherungssatz für die Rücksicherung benötigt wird. Informationen über den Sicherungsstatus werden in der SEP sesam Datenbank gespeichert. Beachten Sie, dass die Archivbits bei Windows Systemen nicht gelöscht werden. Die Zeitinformation für darauf basierende DIFF- oder INC-Sicherungen werden in der SEP sesam Datenbank gespeichert. Wenn Sie das Zurücksetzen der Archivbits erzwingen möchten, können Sie in den Sicherungsoptionen den Befehl -o clear_archive eingeben.

Eine DIFF-Sicherung (differenziell) speichert nur Daten, die nach der letzten FULL-Sicherung (desselben Auftrags) erstellt oder geändert wurden. Eine differenzielle Sicherung ist damit schneller als eine vollständige Sicherung. Um jedoch die gesamte Datenquelle wiederherzustellen, muss zuerst der Sicherungssatz der vollständigen Sicherung rückgesichert werden, bevor der DIFF-Sicherungssatz restauriert wird. Dazu bietet SEP sesam die Generations-Rücksicherung, die das Browsen und Auswählen für die Rücksicherung aller Generationen von gesicherten Dateien seit der letzten vollständigen Sicherung ermöglicht.

Eine INCR-Sicherung (inkrementell) speichert nur Daten, die nach der letzten Sicherung (FULL, DIFF oder INCR) des selben Auftrags erstellt oder geändert wurden. Dies ist in der Regel die schnellste Sicherungsmethode und die den geringsten Speicherplatz erfordert. Um die gesamte Datenquelle zu restaurieren, müssen aber zuerst der Sicherungssatz der letzten FULL-Sicherung und dann alle INC-Sicherungen rückgesichert werden. Bei der Planung Ihrer Sicherungsstrategie sollten diese Vor- und Nachteile in Zeit und Speicherplatz berücksichtigt werden. Eine Kombination aus FULL-Sicherung auf Bandlaufwerke und DIFF- oder INC-Sicherungen auf virtuelle Diskmedien ist eine in der Praxis bewährte Methode.

Eine COPY-Sicherung (Kopie) ist eine vollständige Sicherung, die keinen Einfluss auf folgende differenzielle (DIFF) oder inkrementelle (INCR) Sicherung hat. Zur Behandlung von Archivbits siehe FULL-Sicherung oben. Üblicherweise wird diese Methode für zusätzliche Voll-Sicherungen, z.B. Monatssicherung, oder Sicherungen zur Archivierung - sprich Auslagerung von Datenbeständen, genutzt.

Information sign.png Anmerkung
Sollte keine initiale FULL-Sicherung existieren, werden DIFF- oder INC-Sicherungen automatisch als FULL-Sicherung durchgeführt.


Ersatzsicherungstermine

Um fehlgeschlagene Sicherungen aufgrund eines nicht verfügbaren Medienpools zu minimieren, können Sie bei der Konfiguration des Sicherungstermins einen Ersatzsicherungstermin angeben. Für den Fall, dass der konfigurierte Medienpool aus irgendeinem Grund nicht zum Schreiben zur Verfügung steht (kein Speicherplatz, keine freien Medien, RDS kann nicht erreicht werden) und der Sicherungstermin nicht erfolgreich durchgeführt werden kann, wird stattdessen der Ersatzsicherungstermin durchgeführt. Wenn der Ersatzsicherungstermin aktiviert ist, werden die Datenspeichereinstellungen des ursprünglichen Sicherungstermins durch die Einstellungen des Ersatzsicherungstermin ersetzt (Medienpool, Laufwerk, Schnittstelle, Folgeaktion, Migrationsauftrag). Der Auftrag, die Sicherungsmethode und andere Optionen (z.B. Erzwinge FULL) des ursprünglichen Sicherungstermins bleiben erhalten.

Für weitere Informationen siehe Ersatzsicherungstermine.

Erstellen eines Sicherungstermins

Um einen neuen Sicherungstermin zu erstellen, gehen Sie zu Auswahl -> Zeitplanung -> Zeitpläne, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Zeitplan und dann auf Neuer Sicherungstermin.

Definieren Sie die Einstellungen und Optionen nach Bedarf. Ausführliche Erläuterungen zu den verfügbaren Optionen finden Sie im Abschnitt Optionen eines Sicherungstermins.

SEP Tip.png Hinweis
Eine Sicherungskette, die aus einer vollständigen Sicherung und allen nachfolgenden inkrementellen Sicherungen besteht, wird von der Aufbewahrungsverwaltung als eine einzige Einheit behandelt. Lange Sicherungsketten können ineffizient und anfällig für Datenverluste werden, oder sie können aufgrund von Speicher- oder Zeitbeschränkungen nicht mehr rückgesichert werden.

Um zu verhindern, dass Ihre Sicherungskette zu lang wird, können Sie die Option Erzwinge FULL verwenden und die Anzahl der Tage festlegen, nach denen eine vollständige Sicherung erzwungen werden soll.

Ein Beispiel für die Implementierung eines Sicherungsschemas finden Sie unter GFS Sicherungsaufbewahrungsstrategie. Für mehr informationen über Sicherungsketten, finden Sie unter Abhängigkeiten der Sicherungskette.

Sie können den Status Ihrer Sicherungsaufträge einsehen. Navigieren Sie in der Web UI zu Überwachung -> Letzter Sicherungsstatus oder Sicherungen und überprüfen Sie die Auftragsergebnisse. Die Übersicht über den Sicherungsstatus liefert Informationen über den letzten Lauf von Sicherungsaufträgen, einschließlich des Auftragsnamens, der Start- und Stoppzeit der letzten Sicherung, der Sicherungsmethode, der Datengröße, des Durchsatzes, des zugewiesenen Medienpools usw. Sie können auch Details zu einem Sicherungsauftrag öffnen und überprüfen.

Optionen eines Sicherungstermins

Beim Erstellen oder Ändern eines Sicherungstermins stehen die folgenden Optionen zur Verfügung, um dessen Einstellungen und Verhalten anzupassen.

Einstellungen

Ablaufsteuerung
Priorität Wählen Sie eine Priorität, die die relative Wichtigkeit dieses Termins bestimmt und die Ausführungsreihenfolge der Termine an einem Sicherungstag festlegt. Terminprioritäten in SEP sesam reichen von 1 (niedrigste) bis 99 (höchste). Termine mit Priorität 0 werden immer zuerst ausgeführt, können nicht blockiert oder für Sperrtermine verwendet werden.
Sperrtermin Wählen Sie diese Option, um einen Sperrtermin zu erstellen, der die Ausführung von gleichwertigen Terminen verhindert, die am selben Sicherungstag wie der Sperrtermin geplant sind, aber eine niedrigere Priorität haben. Mit dieser Option wird der Start von Terminen, die mit dem gleichen Auftrag verbunden sind und eine niedrigere Priorität haben, blockiert.
Objekt
Auftrag Wählen Sie den Sicherungsauftrag aus, auf dem dieser Termin basiert. Beachten Sie, dass die Optionen Auftrag und Auftragsgruppe sich gegenseitig ausschließen.
Auftragsgruppe Wählen Sie die Auftragsgruppe des Sicherungstermins aus, auf dem dieser Termin basiert. Beachten Sie, dass die Optionen Auftrag und Auftragsgruppe sich gegenseitig ausschließen.
Name Der Name des Sicherungstermins wird automatisch auf der Grundlage des ausgewählten Auftrags oder der Auftragsgruppe generiert, aber Sie können ihn ändern oder einen neuen Namen eingeben. Auf diesen Namen wird beim Konfigurieren eines Ersatzsicherungstermins oder falls ein Sicherungtermin von einer externen Sicherungslösung aufgerufen wird (zum Beispiel, in SAP HANA) referenziert.
Kommentar Fügen Sie beliebige Kommentare oder Informationen zu dem Sicherungstermin hinzu.

Parameter

Sicherungsmethode Wählen Sie die Sicherungsmethode aus, die verwendet werden soll. Mehr Details finden Sie im Abschnitt Sicherungmethoden.
Hot/Cold Sicherung Wählen Sie eine der folgenden Sicherungsarten:
  • Hot-Sicherung: eine Online-Sicherungsmethode, bei der VMs und Datenbanken während des Sicherungsvorgangs betriebsbereit und zugänglich bleiben. Bei dieser Art der Sicherung werden die Daten erfasst, während die VM oder die Datenbank aktiv läuft, so dass ein kontinuierlicher Betrieb ohne Unterbrechung möglich ist.
  • Cold-Sicherung: eine Offline-Sicherungsmethode, bei der VMs und Datenbanken während des Sicherungsvorgangs offline genommen oder vorübergehend angehalten werden. Dies gewährleistet die Datenkonsistenz und -integrität, indem ein Snapshot der VM oder Datenbank in einem statischen Zustand erfasst wird.
Medienpool Wählen Sie den Zielmedienpool aus, in den die Daten gesichert werden sollen.
Zusätzliche Option basierend auf dem Medienpool-Typ Zusätzliche Optionen, die auf dem Speichertyp basieren:
  • SEP Si3 Source Side Deduplication (verfügbar für Medienpools auf Si3 NG Datastore): Mit der quellseitigen Deduplizierung von Si3 werden redundante Datenblöcke identifiziert und eliminiert, bevor die Daten über das Netzwerk an den Sicherungsspeicher gesendet werden. Diese Methode reduziert die Menge der zu übertragenden und zu speichernden Daten, was zu erheblichen Einsparungen an Speicherplatz und Netzwerkbandbreite führt. Für weitere Informationen siehe Deduplizierung
  • HPE StoreOnce Bandbreiten optimierter Datentransfer (verfügbar für Medienpools auf HPE StoreOnce Datenspeichern): Mit der bandbreitenoptimierten Datenübertragung werden redundante Datenblöcke in HPE StoreOnce identifiziert und vor der Übertragung eliminiert. Die komprimierten und deduplizierten Daten werden dann effizient über das Netzwerk gesendet, was zu einem geringeren Netzwerkverkehr und schnelleren Sicherungs- und Rücksicherungszeiten führt. Für weitere Informationen siehe Option HPE StoreOnce Bandbreiten optimierter Datentransfer.
Erzwinge FULL (verfügbar für DIFF/INC-Sicherungsmethode)

Wählen Sie diese Option, um die Ausführung einer vollständigen Sicherung in regelmäßigen Abständen zu erzwingen. Durch die Angabe einer Zahl, z.B. 7, stellen Sie sicher, dass alle sieben Tage eine vollständige Sicherung durchgeführt wird, anstatt inkrementeller oder differenzieller Sicherungen. Durch das Erzwingen einer vollständigen Sicherung innerhalb des angegebenen Intervalls wird sichergestellt, dass die INCR- oder DIFF-Ketten nicht zu lang werden. Wägen Sie jedoch die Vor- und Nachteile der erzwungenen vollständigen Sicherung ab, da sie langsamer ist als andere Sicherungsmethoden und den höchsten Speicherplatzbedarf hat. Für weitere Informationen siehe FULL-Sicherung erzwingen.

Erzwinge FULL wenn letztes FULL fehlerhaft war (verfügbar für DIFF/INCR-Sicherungsmethoden)

Mit dieser Option prüft das System den Status der vorherigen vollständigen Sicherung, bevor es einen Sicherungsvorgang einleitet. Wenn die letzte FULL-Sicherung abgebrochen oder mit einem Fehler abgeschlossen wurde, wird die nachfolgende Sicherung, unabhängig davon, ob es sich um eine inkrementelle oder differenzielle Sicherung handelt, automatisch als FULL-Sicherung ausgeführt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass immer eine gültige vollständige Sicherung verfügbar ist und die Integrität der Sicherungsdaten gewahrt bleibt.

Laufwerksgruppe In diesem Feld wird die vordefinierte Gruppe von Laufwerken auf dem Datenspeicher angezeigt, die für den ausgewählten Medienpool konfiguriert ist.
Laufwerk (opt.) Optional können Sie die Laufwerksnummer des Laufwerks auswählen, das zum Schreiben der Sicherungsdaten verwendet werden soll, wenn Sie nicht das Standardlaufwerk verwenden möchten. Diese Option ist nützlich, wenn Sie mehrere Laufwerke konfiguriert haben und ein bestimmtes Laufwerk ausschließlich für den Sicherungsprozess zuweisen möchten, um die Leistung und Ressourcennutzung zu optimieren.
Schnittstelle Optional können Sie einen konfigurierten TCP/IP-Namen des Clients auswählen, wenn Sie nicht die Standard-Client-Schnittstelle verwenden möchten. Mit dieser Option können Sie den Datenfluss über eine bestimmte Netzwerkverbindung leiten, um eine reibungslose Ausführung von Sicherungen ohne Beeinträchtigung anderer Netzwerkaktivitäten zu ermöglichen.

Optionen

Optionen Optional können Sie zusätzliche Sicherungsoptionen konfigurieren, die mit diesem Termin ausgeführt werden sollen.
Migrationsauftrag Optional können Sie einen Migrations- oder Replikationsauftrag auswählen, um die Migration oder Replikation nach Abschluss eines Sicherungstermins einzuleiten. Beachten Sie, dass, wenn Sie auch eine Folgeaktion konfigurieren, der Migrationsauftrag zuerst ausgeführt wird, gefolgt von dem konfigurierten Folgeauftrag.
Folgeaktion Optional können Sie eine Folgeaktion konfigurieren, die auf dem SEP sesam Server ausgelöst wird, nachdem der initiale Termin erfolgreich abgeschlossen wurde. Beachten Sie, dass, wenn Sie auch einen Migrationsauftrag auswählen, der Migrationsauftrag zuerst ausgeführt wird, gefolgt von dem konfigurierten Folgeauftrag. Für weitere Informationen, siehe Folgeaktion.
Ersatzsicherungstermin Optional können Sie einen Ersatzsicherungstermin angeben, der ausgelöst wird, wenn dieser Sicherungstermin aufgrund eines nicht verfügbaren Datenspeichers nicht erfolgreich durchgeführt werden kann. Die Datenspeichereinstellungen (Medienpool, Laufwerk, Schnittstelle, Folgeaufträge, Migrationsauftrag) aus diesem Sicherungstermin werden durch die im Ersatzsicherungstermin angegebenen Einstellungen ersetzt. Der Auftrag, die Sicherungsmethode und andere Optionen (z.B. Erzwinge FULL) bleiben erhalten. Für weitere Informationen siehe Ersatzsicherungstermine.


Abbildungen

New backup event Apollon de.jpg


Bekannte Probleme

Wenn Sie Probleme mit der Sicherung haben, benutzen Sie den Troubleshooting Guide.


Siehe auch

Hinzufügen eines Auftrages zu einer AuftragsgruppeErstellen einer Ausnahmen ListeFollow-up Events (Nachfolgetermine)Automatisieren des SicherungsprozessesSEP sesam Volume Shadow Copy Service (VSS) für WindowsHSM-aware Sicherung für Windows SEP sesam Logical Volume Manager (LVM) für LinuxSicherungsstrategie – Best PracticesWeb Rücksicherungsassistent

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